Auf dem Weg zur Schule oder zum Sport, ob
unterwegs zu Freunden oder zum Spielen - im Alltag
sind
Kinder oftmals
Situationen
ausgesetzt,
die sie nicht klar
erkennen
und teilweise
auch nicht
beherrschen können. Sie sind auf Personen
und Orte angewiesen, von denen sie unkompliziert
Hilfe und Ratschläge bekommen.
Mit der Aktion „Offene TÜr“
schaffen wir den
Kindern unserer Stadt ein soziales Netzwerk
von vielen sicheren Anlaufstellen. Dort stehen
ihnen Verbündete zur Seite, die offen
für kleine
Probleme, Sorgen und Nöte sind und helfen:
Etwa ein tröstendes Wort oder ein Pflaster,
ein
Telefon, um nach Hause zu telefonieren, eine
Zuflucht, wenn eine Situation gefährlich
scheint
und Angst verursacht.
„Offene TÜr“ soll Zeichen
setzen: Kleinigkeiten
und Gesten schenken Sicherheit und Vertrauen.
Kinder und Eltern können sicher sein,
dass
Hilfe suchende Kinder viele und kompetente
Ansprechpartner finden.
Wie
können
Eltern helfen?
• Sprechen Sie mit ihren Kindern über
die
Aktion „Offene TÜr“ und
erklären Sie,
um was es geht.
•
Zeigen Sie ihren Kindern das Erkennungsbild
der Aktion „Offene TÜr“.
•
Suchen sie gemeinsam nach Läden und
Einrichtungen, die den Aufkleber „Offene
TÜr“ an der Eingangstüre
haben.
Wie
können
Einzelhändler und
andere Menschen
helfen?
•
Lassen Sie sich die Situation schildern.
•
Klären Sie, welche Art von Hilfe nötig
ist.
(Pflaster, Telefonat, etc.).
•
Lassen Sie das Kind telefonieren oder
helfen Sie ihm dabei.
•
Wenn die Eltern nicht erreichbar sind,
versuchen Sie, Hilfe aus dem Umfeld des
Kindes zu beschaffen.
•
Im Notfall rufen Sie die Polizei.
•
Gewähren Sie dem Kind bis zur Klärung
den gewünschten Schutzraum.